Nachhaltig leben

Do it yourself

entstand bei mir aus dem Nachhaltigkeitsgedanken heraus. Ich liebe es natürlich zu leben und habe von jeher gern Möbel aus Holz gekauft. Damals mit Mitte Zwanzig war der Nachhaltigkeitsgedanke gar nicht so vordergründig, heute freue ich mich über all die Stücke in meinem zu Hause, die aus diesem wertvollen Rohstoff bestehen, da ich sie nach Lust und Laune verändern... -weiterlesen-

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... und meinem heutigen Geschmack anpassen kann. Dazu kam der Gedanke, dass es viel zu schade ist, Dinge einfach wegzuwerfen, die an sich nur kleine Stellen haben, also im Grunde sind das ja alles Gebrauchsgegenstände und als solches sollten sie auch betrachtet werden. Alles, was in Benutzung ist, verbraucht sich logischerweise auch irgendwann, umso schöner, wenn man es wieder aufarbeiten kann.

Meine Badmöbel sind inzwischen 25 Jahre alt, haben einige Umzüge und Farbanstriche hinter sich. Trotzdem brauchten sie mal wieder ein Refresh, außerdem wollte ich meinem Bad einen neuen Look verpassen. Also habe ich das Holz schön abgeschliffen, mit Kreidefarbe bemalt und für die Haltbarkeit gut gewachst, schöne passende Knaufe angeschraubt - fertig. Und mit ein paar neuen Accessoires habe ich im Handumdrehen ein Bad im Vintage-Stil gezaubert.

Es lohnt sich also immer, schon beim Kauf einer Sache auf Material und Qualität zu achten. Bei Möbel - setze ich auf Holz - es ist langlebig, robust, pflegeleicht und nachhaltig. Außerdem lässt es sich super be- und verarbeiten. Eines meiner DIY-Projekte - meine Flurgarderobe habe ich euch schon auf meinem Blog vorgestellt, wo ich nur ein paar alte Bretter gestrichen und zu einer Flurgarderobe umfunktioniert habe.

Dazu kommt, alles sind Unikate - nix ist von der Stange und was mich immer besonders freut - man kann mit wenigen Mitteln etwas Einzigartiges schaffen, ist kreativ tätig und wertschätzt diese Teile viel mehr, als wenn sie einfach nur gekauft werden. 

Wie seht ihr das? Seid ihr auch gern kreativ in eurer Wohnung? 

Liebe Grüße,
eure Claudia

10-06-2021

Achtlos weggeworfene Zigarettenkippen ...

sind mehr als nur ein Ärgernis. Denn, Rauchen schadet vom Tabakanbau bis zum Zigarettenkonsum. Hast du dich schon mal gefragt, wo eigentlich deine Zigaretten, die du am Kiosk an der Ecke kaufst, überhaupt herkommen und wie sie entstehen? Was alles passiert bis du deine Zigarettenschachtel in der Hand hältst und was Rauchen und Umwelt verbindet? -weiterlesen-

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Bis eine Tabakpflanze ertragreich ist, sind eine ganze Menge Pestizide, Dünger und Ressourcen notwendig. Um die Produktion des Giftstoffes Nikotin in den Blättern der Tabakpflanze anzuregen, wird mit großen Mengen Nitrat gedüngt. Dieses gelangt allerdings in die Flüsse und das Grundwasser. Wird Nitrat von Menschen oder Tieren aufgenommen kann es vom Organismus zu krebserregenden Verbindungen umgewandelt werden.

Nicht nur für den Anbau von Tabakpflanzen werden große Mengen von Urwäldern abgeholzt, auch zur Trocknung werden wertvolle Urwaldbäume gefällt. Laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrum sind für das Trocknen von einem Kilo Virginia-Tabak acht Kilo Holz nötig!

Vielleicht hast du schon davon gehört und denkst dir, dass dies alles weit weg ist und lässt dich schnell wieder vergessen, aber es gibt auch ökologische Konsequenzen, die sich noch viel direkter auf dich auswirken. Hauptrolle spielt der Zigarettenfilter, der dich vor giftigen Substanzen in der Zigarette schützen soll. Hat er seinen Job erledigt, wird er weggeworfen. Nicht selten leider achtlos auf die Straße oder in die Natur. Die giftigen Inhaltsstoffe, wie Arsen, Cadmium und weitere Schwermetalle gelangen so in die Umwelt und ins Tierreich. Mit der Zeit gelangen die Giftstoffe ins Grundwasser und werden ins Meer geschwemmt. Dort werden sie über die Nahrungskette von Fischen, wie Thunfisch aufgenommen, der dann wiederrum auf deinem Teller landet. Lt. UN-Umweltprogramm stammen 40% des Mülls in den Weltmeeren aus Kippen und Verpackungen. An Land geschwemmt und achtlos in die Natur geworfen, machen Sie den größten Anteil des Mülls an Stränden weltweit aus.

Der Griff zur Zigarette hat beachtliche Folgen für die Umwelt. Denk das nächste Mal also darüber nach und wirf deine Kippe nicht in die Natur. Auch du als Konsument hast eine Verantwortung. Es gibt unzählige - auch von den Krankenkassen geförderte - Möglichkeiten,  sich von diesem Laster zu befreien und damit die Umweltverschmutzung nicht weiter zu fördern. 

Appellierend,
eure Claudia

14-04-2021

Naturnahes Gärtnern

Sobald sich die ersten Frühjahrsblüher zeigen, ruft der Garten. Und, obwohl jeder Gärtner sicher schon einen der umweltfreundlichsten Hobbys hat, gibt es hier und da kleine Umweltsünden. Zum Glück gibt es viele Ideen und Denkanstöße wie wir unseren Garten ökologischer und nachhaltiger gestalten können. -weiterlesen-

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Wo auch immer, können wir darüber nachdenken, ob wir Dinge wirklich wegwerfen müssen oder sie vielleicht wiederverwenden können. So lassen sich beispielsweise Plastik- oder Eierverpackungen prima als Anzuchtgefäße nutzen. Plastiktöpfe von gekauften Pflanzen können aufbewahrt werden und ebenfalls als Anzuchttöpfe genutzt werden. Manche Gärtnereien bieten beim Kauf von Pflanzen sogenannte Bring-back-Kisten an, die nach dem Transport wieder zurückgebracht werden.

Die dafür nötige nährstoffarme und keimfreie Anzuchterde können wir aus reifen Kompost, Sand und Gartenerde selber herstellen. Dies spart den Kauf teurer Anzuchterde. Verzichte auf torfhaltige Blumenerde. Die Moorlandschaften dieser Welt werden es dir danken.

In jedem Garten sollte sich ein klassischer Kompost befinden. Die daraus gewonnene Erde ist nährstoffreich und für Beete geeignet.
Küchenabfälle können in die Wurmkiste. Die fleißigen Würmer verwandeln sie in einwandfreien Humus, der dann im Garten oder auf dem Balkon die Pflanzen nährt.

Sparsamer Umgang mit Wasser. Richtig gießen - am besten morgens vor der Hitze. Regenwasser kann in Regentonnen aufgefangen werden. Auch muss es nicht immer der englische Rasen sein, eine Wildblumenwiese benötigt wesentlich weniger Wasser.

Sofern möglich, unterstütze die lokalen und regionalen Gärtnereien. Die Pflanzen haben keine weiten Transportwege hinter sich, sind an das hiesige Klima angepasst und du unterstützt damit die regionale Wirtschaft.

Naturnah gärtnern - kultiviere insektenfreundliche Pflanzen, fördere Nützlinge durch Insektenhotels und unaufgeräumte Gartenecken. Hierfür kannst du das Schnittgut als Benjeshecke aufschichten. Diese bietet Vögeln und anderen Tieren Schutz und Nahrung.

Vermeide Schottergärten und lege stattdessen lieber einen echten Steingarten an. Steinhaufen und Natursteinmauern bieten Zauneidechsen ein willkommenes Zuhause. Ein Weidenflechtzaun bietet ebenfalls Raum für Leben. Kletterpflanzen verwandeln ihn in ein farbenfrohes Blüten- und Insektenparadies.

Kräuter
geben den richtigen Pfiff in Speisen. Sie nehmen wenig Platz weg und in Staudenrabatten, als Beetsaum, als Kübelpflanze, auf dem Dach oder in der Kräuterspirale sind sie eine ökologische Bereicherung für jeden Garten und gleichzeitig ein attraktiver Blickfang.

Weniger ist mehr auch bei den künstlichen Lichtquellen im Garten. Viele Pflanzen und Tiere, insbesondere nachtaktive Insekten leiden unter der Lichtverschmutzung. Schwimmkugeln im Teich oder Strahler, welche die Sträucher und Fassade beleuchten, müssen nicht unbedingt sein. 

Grüne Grüße,
Claudia

19-03-2021

Welt-Recycling-Tag

Mit dem heutigen Tage hat Corona soweit Einzug gehalten, dass auch neben den Kitas und Schulen, die Türen des Einzelhandels geschlossen bleiben. Niemand darf sich draußen in großen Gruppen aufhalten und muss einen Abstand von zwei Metern zu anderen Personen halten. Es ist echt krass, was durch die Verbreitung des Virus weltweit passiert. Die Menschen werden dadurch gezwungen, ihr Leben zu entschleunigen. Nächstenliebe - trotz der Distanz - wird in diesen Tagen groß geschrieben, Nachbarschaftshilfe angeboten. Die, die jetzt von zu Hause aus arbeiten, bieten Älteren, Menschen mit Behinderung oder Eltern, die ihre Kinder unterbringen müssen, ihre Unterstützung an. So eine Situation hat es noch nie gegeben. 

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Die ganze Welt steht auf dem Kopf. Mal ehrlich, wir sind es doch überhaupt nicht gewohnt, diese Ruhe auszuhalten, mal innehalten und sich zu besinnen. In diesem ganzen Konstrukt ist jeder so getrimmt, voranzukommen und zu funktionieren, koste es, was es wolle. Es geht immer ums Geld, die wirtschaftlichen Belange stehen immer im Fokus. Corona zwingt uns nun, umzudenken. Die Dinge mal von einer anderen Seite zu betrachten.

Bemerkenswert ist, wie sich der Smog über China seit der Einschränkungen minimiert hat. Für mich ein gutes Zeichen - ein Zeichen dafür, dass diese Zwangsmaßnahmen die Möglichkeit bietet, sich über sich selbst und über die globalen Auswirkungen seines Tun und Handelns bewusst zu werden. Heute ist Welt-Recycle-Tag. Dieser Tag ist 2018 ins Leben gerufen worden und soll die Menschen darauf aufmerksam machen, dass Mülltrennung ein wichtiger Faktor ist. Lassen wir uns davon inspirieren und schauen, ob wir in diesem Bereich gut informiert sind und unseren Müll richtig entsorgen. Besser als Trennen, ist noch das Vermeiden von Müll, aber das würde den Rahmen jetzt sprengen.

Beste Grüße,
Claudia

18-03-2020

DIY - Garderobe

Aus alt mach neu - ich mag die Idee dahinter, weniger wegzuwerfen und stattdessen erfinderisch zu werden und zu überlegen, wie ich Dingen neues Leben einhauchen kann.

Beim Aufräumen denken die meisten Menschen ans Wegwerfen, dabei geht es eher darum, Ordnung mit den vorhandenen Ressourcen zu schaffen, nach alternativen Einsatzmöglichkeiten zu suchen und Vorhandenes - einmal Hergestelltes und Gekauftes - weiter zu verwenden. -weiterlesen-

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Mir macht es immer unheimlich viel Freude, die kleinen und größeren Projekte umzusetzen und mir mein Umfeld - meinen Raum, in dem ich lebe, immer mal wieder neu zu kreieren.

Natürlich steckt hinter all dem auch der Gedanke, die Dinge wieder mehr wertschätzen zu lernen und das gute Gefühl einen kleinen Beitrag für ein nachhaltigeres Leben zu leisten.

Liebe Grüße,
Claudia

04-03-2020

Kleidertauschparty 

Mit aussortierten Klamotten kommen, mit Neuen wieder gehen. Das ist das Motto einer Kleidertauschparty. Ein Kleidertausch bietet einige Vorteile: Der eigene Kleiderschrank wird leerer und man kann sich völlig umsonst ein paar "neue" Teile aussuchen, die jemand anderes aussortiert hat. Und, was am wichtigsten ist: Die aussortierte Kleidung wird weitergetragen, das schont den Geldbeutel und die Ressourcen. -weiterlesen-

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Meine erste kleine Kleidertauschparty habe ich gemeinsam mit Personaltrainerin Melanie in einer gemütlichen Atmosphäre organisiert. Fünf begeisterte Sportladies haben gut erhaltene Kleidungsstücke, Accessoires wie Tücher, Schals und Modeschmuck mitgebracht und es wurde wild getauscht. Eine wirklich schöner Abend, alle Ladies gehen glücklich mit ihren neuen Errungenschaften nach Hause.

Liebe Grüße,
Claudia

07-02-2020